Nokian Gummistiefel

September 12, 2019

Im ländlichen Schweden und Finnland begegnet man immer wieder den Gummistiefeln von Nokian aus Finnland. Nokian Gummistiefel kamen früher tatsächlich aus dem ursprünglichen für Handy´s bekannten Mischkonzern Nokia der auch Fernseher und Autoreifen herstellte. Seit 2005 gehört die Firma aber zu einer anderen finnischen Unternehmen, dem Konsumgüterhersteller und Importeur Berner https://www.berner.fi/en/home/ .

Die Nokian Stiefel zeichnen sich durch eine wirklich skandinavische Designsprache aus. Die maritimen Styles entführen einen gedanklich gleich in einen Scherengarten vor Stockholm oder auf einen Anlegesteg im Seglerhafen irgendwo an der Ostsee.

Nokian Hai redDie Modelle Finnjagd oder Finntrim bringen dich auf die moorigen Wanderwege des skandinavischen Nordens.

Nokian FinnjagdUnd schaust Du Dir die Prolinie an bekommst Du den Duft von frisch geschlagenem Fichtenholz in die Nase.

Nokian EurologgerNeben den optischen Attributen bestechen sie durch eine verlässliche Haltbarkeit und eine verwindungssteife wandertaugliche Kautschuksohle. Das aus Skandinavien populär gewordene Zwiebelprinzip bei Bekleidung findet auch bei den Stiefeln Anwendung. Isolationsfutter ist in vielen Stiefeln nicht wählbar.

nokian-finnjagd-innenfutter.jpgHier setzt man auf den Einsatz von isolierenden Socken oder Filzinnenschuhen. Doch man verschließt sich nicht vor dem Thema. Nokian ist neben Aigle der letzte europäische Hersteller der mit der Kevo Modellinie Outlast Gummistiefel im Sortiment führt. Das Outlastfutter hat temperaturregulierende Eigenschaften die bei Wanderungen in der kalten Jahreszeit gegenüber dem Neopren im Vorteil sein können.

Außerdem ist der mit synthetischen Filz gefütterte Pallas eine spannende Besonderheit. Das Futter isoliert, reguliert die Feuchtigkeit im Stiefel und der Pallas lässt sich gut ausziehen.

Pallas_Nokian Nokian fertigt Die Stiefel aus einer Naturkautschukmischung die ein tolles abrollverhalten versprechen.
Grundsätzlich ist anzumerken das die Nokian Stiefel geräumig ausfallen. Daher sind es Gummistiefel für breite Füße. Nicht für extra breit aber wer mit den schmalen Aigle nicht klar kommt sollt die Nokian ausprobieren.
Noch eine Besonderheit, die meissten Sohlen bei Nokian haben kleine Öffnungen um Spikes einzusetzen. Willst Du die Stiefel auf besonders rutschigem Untergrund oder auf Eis und Schnee tragen, kannst Du Sie mit diesen Spikes besonders rutschfest machen. Regulär sind die Gummistiefelspikes nicht mehr im Sortiment des deutschen Vertriebs aber vielleicht ändert ein harter Winter in Deutschland mal die Angebotslage.

gummistiefel-sohle-fc3bcr-spikes.jpg
Da die Verfügbarkeit der Marke in den stationären Geschäften in Deutschland nicht sonderlich gut verbreitet ist, solltest Du bei dem Importeur Scandic nachfragen wo man die beziehen kann. Oder Du findest sie online bei z.B. folgenden Händlern: Wasser-Läufer https://www.wildnissport.de/top-marken/besondere-marken/nokian-gummistiefel/ oder Amazon

Die Arbeitsgummistiefel und Kindergummistiefel von Nokian habe ich in diesem Beitrag unter den Tisch fallen lassen, aber vielleicht schreibe ich später nocht etwas dazu.

Ich hoffe der Beitrag hat Euch gefallen. Habt Ihr Anmerkungen oder ergänzungen freue ich mich über Euren Beitrag in den Kommentaren. Habt Ihr Erfahrung zu der Qualität von Nokian Gummistiefeln oder der Funktionalität von Outlastfutter oder Spikes in der Sohle freue ich mich sehr.

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Heute möchte ich einmal über die Gedanken zu meinen Beobachtungen auf dem Gummistiefelmarkt schreiben. Vor ca. 5 oder 6 Jahren wurde ich einmal durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu meiner Markteinschätzung befragt und fühlte mich damals in meinen Aussagen noch ziemlich sattelfest. Doch seitdem hat sich der Markt ziemlich gewandelt. Vielleicht muß man sogar noch etwas weiter zurückgehen um die Veränderungen zu veranschaulichen.

Wenn ich an die Mitte der „nuller“ Jahre denke war der Gummistiefelmarkt noch ganz einfach aufgeteilt. Es gab Kindergummistiefel aus fernöstlicher Fertigung in sämtlichen Handelskanälen in vielen bunten Farben aus verschiedensten Materialien. Schon zu der Zeit hatten die Discounter einen erheblichen Marktanteil und Kindergummistiefel von europäischen Traditionsmarken wie Romika oder Aigle. Im Bereich der Gummistiefel für Herren und Damen spielten zu der Zeit modische Erwägungen noch keine Rolle. Es gab den Markt der Stiefel aus dem Arbeitsumfeld wie Landwirtschaft, Bau und Industrie. Oft aus Materialien wie PVC und PUR, und es gab die bequemeren Kautschukstiefel die sich in Deutschland eher im Freizeitbereich wie z.B. der Jagd und dem Angelsport etabliert hatten. Fertigungsbedingt waren die im Spritzgussverfahren hergestellten PVC-Stiefel sehr erschwinglich, die mit hohem Handarbeitsanteil gefertigten Stiefel aus Naturkautschukmischungen etwas teurer.

Gummistiefel hatten vielerorts noch den Stellenwert von wasserdichter, aber billiger und unbequemer Fußbekleidung in der kalte Füße garantiert sind. Außerdem beamten sie den Träger automatisch nach Büttenwarder.

Im Arbeitssegment hatte sich besonders der Hersteller Dunlop an die Spitze der Anbieter gesetzt.  Neben dem gab es aber auch Hersteller wie Nora und diverse „Noname“Baumarkt-Angebote. An dieser Stelle erinnere ich mich auch daran, dass der Porenbetonhersteller Ytong auch einmal einen Stiefel in sein Angebot brachte.

Bei den Gummistiefeln für die Freizeit waren zu der Zeit eigentlich nur drei Hersteller die auf dem Markt dominant erschienen. Zum einen der französische Traditionshersteller Aigle, der auch schon mal eine Fertigung in Deutschland betrieb, dann der ebenfalls aus Frankreich stammende Hersteller Lechameau und die schwedische Gummistiefel Marke Tretorn. Der heute hippe ursprünglich britische Hersteller Hunter spielte um 2005 herum in Deutschland noch keine gewichtige Rolle. Nora, Novesta, Kamik und die Frankonia-Marke Parforce spielten eine weitere sichtbare Rolle, der Gesamtmarktanteil war aber sicher als gering einzustufen. Über die Distribution in Dänemark kam zu der Zeit gerade auch die nordamerikanische Marke Lacrosse auf den deutschen Markt und überraschte mit seinem Tragekomfort. Apropos Tragekomfort, besonders dieser in seiner Modelserie Parcours verschaffte Aigle nicht nur seine Marktführerschaft sondern erschloss zu der Zeit neue Zielgruppen für den Gummistiefel. Auf einmal wurde der dunkelgrüne Parcours besonders auch bei Hundehaltern und Hundesportlern populär. Schließlich punktete der Stiefel mit seinem lauffreundlichen Sohlenaufbau und dem Fußklima dank warmer Neoprenfütterung in der Iso-Ausführung. Der AIGLE Parcours war es dann auch, der den Gummistiefel regelrecht stadttauglich machte. In den Parks auf den Hundewiesen und in den Hundeschulen sah man nun immer öfter diesen Stiefelstyle. Bei einer Investitionssumme von über hundert Euro je Stiefelpaar brauchte man sich dafür auch nicht zu schämen, bzw. konnte diese mit einem gewissen Stolz tragen. Mit diesem Erfolg kam dann auch die Sichtbarkeit in der Modewelt. Und neben Aigle war es dann vor allem Hunter, die mit gekonnter PR, ihre Stiefel in den Fokus der kauffreudigen Stadtkundschaft brachten.

Mit der Modetauglichkeit wurden die Gummistiefel um die 2010er Jahre dann auch ein echtes Hype-Thema, sowohl in den Einkaufsstraßen der Stadt als auch auf den sichtbaren Online-Portalen wie Zalando, die zu dem Zeitpunkt noch im Wesentlichen sich um Schuhe kümmerten. Nun wurde das Angebot von „trittbrettfahrenden“ Handelsmarken und durch die Sortimentsausweitung von Schuh- und Modemarken stark ausgeweitet. Auch Jack Wolfskin führte auf einmal Gummistiefel im Sortiment. Unzählige Gummistiefel-Modelle kamen in die Regale der Läden. In dieser Zeit habe ich auch langsam den Überblick verloren. Die Erfolge der einzelnen Angebote waren allerdings nicht sonderlich nachhaltig. Viele Gummistiefelmodelle der Jahre 2010-2015 sind inzwischen wieder verschwunden. Und es kamen auch alt eingesessene Marken dabei teilweise gehörig unter die Räder. Nicht nur auf Grund der Marktveränderung sondern auch im Einzelnen durch Einflüsse aus den Gesellschafterkreisen der Marken. So wechselte sowohl LeChameau als auch Tretorn den Besitzer und es kam zu Veränderungen in den jeweiligen Vertriebsorganisationen. Aber auch Hunter bekam 2012 einen neuen Hauptaktionär. Hingegen, die dänische Modemarke Ilse Jacobsen war mit ihren vorn geschnürten Gummistiefeln stilprägend und wurde vermutlich von unzähligen Dänemark Urlaubern mitgebracht und hat sich bis heute behauptet

Die Firma Lacrosse zog sich ca. 2012 gänzlich aus Europa zurück, was viele Fan´s traurig stimmte. Das Unternehmen wurde dann an eine japanische Schuhgeschäftskette verkauft und hat ihren Fokus auf Japan gerichtet. Auf der anderen Seite traten auch neue Firmen außerhalb der Mode in den Markt ein. So tauchten ab ca. 2009 die nordamerikanische Stiefelmarke Muckboot in Deutschland auf, konzeptionell ähnlich aufgestellt drei Jahre später die Marke Grub´s aus Britannien. Aus Nordeuropa machten sich die Gummistiefel von Viking mit einer eigenen Deutschland GmbH auf den Weg nach Deutschland. Viking war schon länger in Deutschland als Sportschuhanbieter aktiv. Ebenfalls aus dem Norden, aus Dänemark kamen vom Jagdausrüster Seeland die Seeland Gummistiefel und Härkila Gummistiefel dazu. Aus Finnland gesellte sich die Firma Nokian mit seinem sehr nordischen Sortiment hinzu. Ein weiterer Anwendermarkt zog in den jüngeren Jahren neue spezifische Angebote auf sich.  Für den Hundesport wurden in den letzten Jahren Marken hervorgebracht die sich an die Anwendungsbedingungen von Hundesport und Gassirunde ausrichteten. Allerdings hat sich für mich noch keine Marke wirklich fest etabliert.

Heute hat sich das modische „Noname Sortiment“ wieder merklich ausgedünnt, Marken wie KAMIK und AIGLE haben hingegen ihr Sortiment weiter ausgebaut. Tretorn ist in Deutschland stationär wenig zu sehen. Die Marktreichweite von Lechameau wurde ebenfalls stark reduziert. Allerdings hat Lechameau zum einen die Preise in den vergangen fünf Jahren deutlich angehoben und sein Händlernetz bewusst exklusiver gestaltet.

Auch Fachhändler setzen immer mehr auf Eigenmarken. Der französische Sport-Gigant Decathlon führt Solognac, der deutsche Forstausrüster Grube die Marke Nordforest und Frankonias Parforce hatte ich schon erwähnt.

Fazit: Der Markt für Gummistiefel ist insgesamt in den vergangenen 20 Jahren gewachsen. Zwischenzeitlich war er sogar richtig heiß gelaufen. Die Attribute Comfort und Markenvertrauen sind heute die Kaufargumente. Produktinnovationen kommen aus dem europäischen Norden. Marken die vor 20 Jahren sehr stark waren sind heute teilweise verschwunden. Die Käufer profitieren heute von einer großen Verfügbarkeit in Onlineshops. Spezialisten führen umfangreiche Sortiment die vielen Anforderungen gerecht werden. Die Hersteller haben mit Marktverwerfungen durch die Dominanz des Amazon-Stores zu kämpfen.  Der Markt ist also derzeit deutlich in Bewegung und hat sich verändert.

 

Ich habe versucht hier objektiv zu schreiben, sollte Euch etwas quer liegen, lasst es mich gern wissen. Hat Euch mein kleiner Aufsatz gefallen freue ich mich auch über einen Hinweis.

Kurze Gummistiefel

August 22, 2019

Manchmal geht es im Anwendungsgebiet des Gummistiefel nicht um die Querung eines tiefen Gewässers oder Sumpfes. Manchmal ist der Gang über die taufrische Wiese oder Rasenfläche ein gutes Argument für einen wasserdichten Stiefel, manchmal die Hunderunde am Morgen über eng bewachsene Wege. Hier reicht oft schon ein knöchelhoher Stiefel um perfekt ausgerüstet zu sein.

Vor 20 Jahren kannte man in Europa solche Gummistiefeletten eigentlich noch nicht. Ich würde sagen als erstes sah ich ein solches Modell bei amerikanischen Gummistiefel Hersteller Lacrosse. Das Model hieß Hampton und war inzwischen auch fast nicht mehr in Deutschland zu finden. So weit ich weiß  wird das Modell nun von einem dänischen Lizenznehmer gefertigt.In deutschland habe ich sie hier gefunden: https://wasser-laeufer.de/LaCrosse-.-5.html

hampton_schwarz

Diese Kurzgummistiefel hat dann eine ganze Entwicklung in gang gesetzt. Etablierte Gummistiefelhersteller zogen nach. So kamen al nächstes änliche Stiefel von Seeland, Tretorn, Kamik und Aigle auf den Markt. Sie wurden immer wieder etwas verändert, folgten aber im Wesentlichen der Idee von Lacrosse.

So ist von Tretorn sicher der sportlich zu nennende Bo zu erwähnen. Ihn gibt es jetzt auch schon seit sicher 5 Jahren im Tretorn Sortiment.

Beim französichen Hersteller Aigle kam als erstes der Landfast, der nach Qualitätsproblemen durch den neu konzipierten Landfor abgelöst wurde. Dieses Gummistiefelmodell traf den Nerv der Aigle-Kundschaft und die Qualität ist auch wieder „Aigle-like“. Auf der Website empfiehlt Aigle ihn als Stiefelette für den Garten, er ist aber sicher auch für ne kurze Gassirunde geeignet.Landfor_bau

Der nordamerikanische Hersteller Kamik hat mit dem Model SharanLo eine Variation im Angebot die etwas einfacher daher kommt. Dafür mit einer hohen farbvielfalt und einem etwas günstigeren Preispunkt. Den SharanLo findet man oft schon zwischen 30-50€ im Handel.kamik_sharonlon2ora650_z1.jpg

Mit einem großen Sortiment an kurzen Gummistiefel wartet nun auch ein weiteres dänisches Unternehmen auf. Die Marke Gateway1 vereint in seinem Haus schon eine lange Tradition Gummistiefel herzustellen. Der frühere Distributeur von Lacrosse in Europa izieht heute im Hintergrund die Fäden. Wenn das nicht ein logisches Signal ist das Gateway1 auch Gummistiefel in der Stiefeletten-Form im Sortiment führt. Hier sind es zwei Modelreihen. Die Eine Modelreihe lehnt sich an den klassichen Verwendungzweck Freizeit rund um Haus, Hund, Jagd und Garten an und heißt Jodhpur. Sie ist mit einer Kautschuksohle ausgestattet die überraschend rutschfest ist und gleichzeitig verschmutzungsarm.

Die andere Modelreihe Chelsea ist eher für martitime Aktivitäten ausgelegt. Eine EVA Sohle macht ihn fast so bequem wie einen Turnschuh.  Die helle Sohle eignet sich für den Einsatz auf einem Bootsdeck. Die Neoprenfütterung hält die Füße angenehm warm. Er macht sich auch gut am Strand oder durch die Stadt auf dem Weg z.B. zum Bäcker.

Ich will an dieser Stelle kein generelles Votum abgeben, alle der o.g. Hersteller haben inzwischen Erfahrung auch mit kurzen Gummistiefeln. Alle Stiefel sitzen recht gut am Fuß was wiederum bedeutet das der Einstieg in die Stiefel nicht ganz so leich fällt. Sehr stabile Waden oder Knöchel werden bei allen Modeelen ihre Schwierigkeiten haben. Kommt man gut in die Stiefelette hinein, wird man die Wahl als alternative zum Turnschuh nicht bereuen. Wählt man ein günstigeres Produkt kann man den Laufkomfort oft durch das einlegen einer hochwertigen Einlegesohle noch deutlich steigern.

In diesem Sinne, kurze Gummistiefel können eine richtig gute Wahl sein.

Der Gateway1 Woodwalker Gummistiefel mit hohem Schaft hier kurz vorgestellt.

Gateway1 Logo auf Neopren

Der Stiefel kommt etwas futuristisch daher und thront auf einer stabilen verwindungssteifen Sohle. Diese hat ein griffiges Profil und zeigt gleich an wo es hingehen soll. Ins Gelände. Schließlich trägt der Stiefel den Waldläufer im Namen.

Woodwalker 18 Gummistiefel mit 4 mm Neopren


Gateway1 Woodwalker Sohle

Eine weitenverstellbare Lasche und flexibles Neopren im oberen Teil des Schaftes geben auch stärkeren Waden ein gutes Gefühl.

Hinter Balgverstellung und Weitenregulierung

Verstärkungen im Bereich des Hackens und des Vorderfuß versprechen Haltbarkeit. Die vorgefertigte Ausziehilfe am Hacken ist gerade bei Neopren gefütterten Stiefeln praktisch, schließlich ist ein Stiefelknecht nicht über all zur Hand.

Ausziehhilfe Woodwalker

Die dämpfende Einlegesohle ist herausnehmbar und wechselbar. Ein Vorteil für Einlagenträger, Winternutzer (Isosohle einlegen) und aus hygienischen Aspekten.

Herausnehmbare Einlegesohle Woodwalker

Zu einem derzeitigen Preis von rund 110 € findet man den Gummistiefel im Handel. Mit seinem 4 mm starken Neoprenfutter stellt er zu diesem Preis eine attraktive Alternative zu den etablierten Marken da.

Als Einsatzzeitraum kann man durchaus ganzjährig annehmen.

Gateway1 aus dem skandinavischen Dänemark könnte mit diesem Stiefelansatz durchaus den eingefahrenen Gummistiefelmarkt in Deutschland durcheinander wirbeln. So ist die Entwicklungspipline noch groß und bereits jetzt gibt es einige Modelle mehr, die ich hier in Zukunft vorstellen werde.

Seit dem Frühjahr 2017 gibt es eine interessante neue Gummistiefel Marke. Gateway 1 aus Dänemark. Das Start-Up hat profunde Gummistiefel- und Sportschuh Entwicklungskompetenz. So war der Gründer Henrik bereits in verantwortlicher Tätigkeit bei anderen Footwear-Produktlinien. (Verrtrieb und Produktion)

Gateway 1 steht nun für echt gute Gummistiefel, die hervorragend für den Einsatz unter schweren Bedingungen in der Wildnis konzipiert sind.  Der Name Gateway1® stammt aus den Gründerzeiten der USA, als man den Hafen ganz weit oben an einem Fluss so bezeichnete. Hier deckten sich die Pioniere mit Ausrüstung für ihre Abenteuer ein. Im optimalfall Ausrüstung von guter Qualität. Dieser Aufgabe stellt sich nun Gateway 1.

Henrik startete eine sehr kleine Kollektion und baut diese derzeit sehr vorsichtig aus. Es gibt echte Langschaft Gummistiefel und auch viertelhohe Gummischuhe, also eine Art Stiefeletten. Vor wenigen Tagen war Henrik unterwegs um Gatway 1 in Deutschland zu präsentieren. Ich war überrascht von Konzeption. Es werden wirklich gute Stiefel zu einem fairen Preis angeboten. Gatway1 setzt auf Neopren-Futter in unterschiedlichen Dicken und eigenentwickelte Sohlentypen die für besonders sicheren Halt Sorgen sollen.

Ich habe einige Foto´s von dem Termin gemacht:

 

In einem neuen Online-Werbespot steht mal wieder der Parcours Gummistiefel von AIGLE im, oder naja unter, dem Mittelpunkt. Im Mittelpunkt steht bzw.steckt entweder ein aus einem Bogen abgeschossener Pfeil oder eben die Handlung wie toll ein Tag im Aigle Parcours  einen Langen Tag in einem Bogen Parcours sein kann.

Ein wirklich gelungener und stimmungsvoller Clip. Man sollte auf jeden Fall auch den Ton laut drehen.

Im Spot kommen sowohl der hohe Parcours Vario oder Iso Stiefel zum Einsatz, als auch die kurzeschaftige Variante Botilion. Gedreht wurde der Film in der Lüneburger Heide, einem Terrain in dem der intuitive Bogensport einen hohen Zulauf genießt.

 

Hier habe ich den Bo vom schwedischen Gummistiefel Hersteller Tretorn im Zeitraffer abgebildet. Er sieht wirklich lässig aus. Ist aber mehr ein Schuh denn ein Stiefel.

Auf jeden Fall ist er wasserdicht und macht bei schlechtem Wetter gute Laune, auch dank seiner modischen Laufsohle.