Le Chameau Ceres Cuir

März 30, 2013

Und wieder ein neuer Gummistiefel. Diesmal vom französischen Gummistiefel-Exclusive-Schuster Le Chameau.
Der Stiefel ist speziell für den Argrarsektor konzipiert. Eine gut reinigende Sohle mit Traktorreifenprofil von Michelin. Eine Kautschukmischung die säurebeständig ist gewährleistet die Stalltauglichkeit. Und für echte Profis und Kenner, die Lederfütterung des Ceres Cuir sorgt für ein fantastisches Fußklima. Genau das richtige für lange Tage im Gummistiefel. Außerdem kommt man abends auch hervorragend wieder aus den Stiefeln heraus. Das Lederfutter saugt sich nicht so an wie ein Neopren-Futter.
Die Stiefel werden in Frankreich per handwerklicher Manufaktur gefertigt, verfügen über optische Landwirstschaftsandeutungen ( Trekkerspuren im Schaft) und werden im Handel knapp 400 € kosten.

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Der Le Chameau Ceres wird bei seinem hohen Preis vermutlich eher selten in der Landwirtschaft anzutreffen sein, dennoch werden sich die Träger, die sich für einen Ceres Cuir entschieden haben, wohl und stolz fühlen.
Für die kleineren oder geizigeren Geldbeutel gibt es den Ceres auch in der Variante mit Jersey Futter.
Für um 110 € gibts die Einstiegsvariante vom http://www.wildnissport.de/jagd/top+marken+2/le+chameau/lechameau-ceres-jersey.html Ceres

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So, ein erstes Ergebnis nach vierwöchigem Intensivtest ist abgeliefert. Der Stiefel, bzw. deren Technik hält was sie verspricht. Die Füße bleiben auch bei intensiven Wanderaktivitäten angenehm trocken.  Insgesamt zeigt sich der Stiefel von  seiner, von Le Chameau bekannten, sehr robusten Seite.

So gut er die Feuchtigkeit in kleinen Mengen nach oben ableitet, so stark hält er an dem Wasser fest, wenn es von oben in den Stiefel gelaufen ist. Dann braucht es wirklich einige Zeit, bis der Gummistiefel wieder angenehm tragbar ist, also aufgepasst.

Ansonsten ist der Stiefel wirklich eine tolle und lohnenswerte Innovation, wenn er denn lieferbar ist. Momentan ist er ausverkauft, und man bemüht sich der Nachfrage bald wieder gerecht zu werden.

Dann wird der Lechameau Air Confort auch bei www.wildnissport.de erhältlich sein.

Hier werden die Gummistiefel von Le Chameau gefertigt.

Im Januar war ich im Rahmen einer Werksbesichtigung für die Frirma www.wildnissport.de in Frankreich und habe einige Foto´s gemacht.

Als erstes die Fabrik : Die Fabrik von Le Chameau in Pont dúlly

Und das Verwaltungsgebäude, hat schon einige Jahre auf dem Buckel:

Verwaltungsgebäude Le Chameau

Hier wird das Lederfutter auf den Leisten gezogen: Monteur Lederfutter Lechameau

Hier wird das Neoprenfutter für die Wintergummistiefel zurechtgenäht: Neopren_Futter_Lechameau

Es folgt das Backen der Stiefel: hier werden die Stiefel gebacken

Und nach einiger Zeit werden die Gummistiefel vom Leisten getrennt:

Chameau vom Leisten trennen

Dann ist es nur noch ein kurzer Weg zur Endverpackung: Chameau Gummistiefel am Ende fertig verpackt

Und schon bald machen wieder einige Stiefel aus dem Hause Le Chameau ihre Träger glücklich.

Gummistiefel sind gesund.

Oktober 5, 2007

Gestern konnte ich meinem Vater ein neues Paar Gummistiefel überreichen. Er trägt nun oft Gummistiefel. Dies war früher nicht so. Da griff er immer zum leichten Wanderschuh. Nun trägt er auf Grund des stärkeren Aufkommens von Zecken hohe Gummistiefel. Man könnte sagen aus Sicherheitsgründen oder zum Wohle der Gesundheit. Als intensiver Naturmensch und Jäger ist er ständig auf Wiesen und Brachflächen unterwegs. Seiner Erfahrung nach ist es ein wirksamer Schutz, Gummistiefel zu tragen. Bisher hatte er Neoprengefütterte Stiefel vom spanischen Hersteller Bilmy. Sehr gute Qualität, sehr haltbar, aus Kautschuk aber im Sommer, in der Hochzeit des Zeckendrucks, viel zu warm. Daher nun ein Paar ledergefütterte Le Chameau. Saint Hubert heißen die. Er sagt, in seinem Alter kann man auch mal etwas „unvernünftige“ Kaufentscheidungen treffen (er meint den Preis von über 200 €), und wenn es dann noch der Gesundheit dient, ist es auch gerechtfertigt ordentliches Schuhwerk zu tragen. Ich war nach etwa 6 Wochen Lieferzeit froh, endlich seinen aufgeregten Nachfragen positiv entgegnen zu können: „jawoll, sie sind da“.